Eine Ablehnung fühlt sich oft endgültig an. Dabei bedeutet sie in den seltensten Fällen, dass eine Finanzierung grundsätzlich unmöglich ist – meist liegt es an einem von wenigen, klar erkennbaren Gründen, die sich bei genauerem Hinsehen oft lösen lassen.
Die häufigsten Gründe für eine Ablehnung
Unregelmäßiges Einkommen. Wer selbstständig ist oder schwankende Einkünfte hat, wird von vielen Filialbanken automatisch als schwerer einschätzbares Risiko behandelt – unabhängig davon, wie solide die tatsächliche wirtschaftliche Situation ist.
Wenig oder kein Eigenkapital. Ohne größeres Erspartes lehnen viele Banken sofort ab, weil ihre Standardprodukte auf einen bestimmten Eigenkapitalanteil ausgelegt sind.
Geringeres Einkommen. Nicht die absolute Höhe des Gehalts entscheidet, sondern das Verhältnis zur geplanten monatlichen Rate. Banken rechnen hier oft sehr konservativ.
Unklarer Ablauf. In vielen Fällen liegt es gar nicht an der Bonität, sondern daran, dass offene Fragen nicht beantwortet wurden oder wichtige Unterlagen fehlten – und der Antrag deshalb ins Stocken geriet.
Was nach einer Ablehnung sinnvoll ist
Der erste Impuls ist oft, es einfach bei der nächsten Bank erneut zu versuchen. Sinnvoller ist es, vorher zu verstehen, woran es konkret lag – denn ein zweiter Anlauf mit denselben Unterlagen führt meist wieder zum selben Ergebnis. Je nachdem, welcher der oben genannten Gründe zutrifft, gibt es unterschiedliche Ansatzpunkte, um die eigene Situation für eine Bank nachvollziehbarer zu machen.
Nicht allein durchkämpfen müssen
Viele dieser Fälle sind lösbar – nur eben nicht mit dem Standardweg, den die erste Bank angeboten hat. Wer seine Situation einmal in Ruhe einschätzen lassen möchte, kann das in einem kurzen, kostenlosen Erstgespräch tun.